Viele Mitarbeitende in den Volksbanken und Raiffeisenbanken haben täglich Berührungspunkte mit der DZ Bank, kennen aber ihre genaue Rolle im Hintergrund nicht immer. Was ist die DZ Bank eigentlich – und welche zentralen Aufgaben übernimmt sie für die genossenschaftlichen Institute?
Vorweg: Das partnerschaftliche Zusammenspiel ist der Kern unseres Erfolgs. Man kann die Rolle der DZ BANK am besten mit zwei zentralen Begriffen beschreiben: Wir sind als Verbundbank das Spitzeninstitut der Genossenschaftlichen FinanzGruppe und gleichzeitig eine Geschäftsbank.
Als Spitzeninstitut und Zentralbank für die rund 700 Volksbanken, Raiffeisenbanken, Spardas, PSDs und anderen Spezialinstituten in Deutschland, denen wir mehrheitlich gehören, haben wir eine klare Dienstleistungsfunktion. Unsere Aufgabe ist es, die Leistungsfähigkeit der eigenständigen Genossenschaftsbanken vor Ort zu stärken. Das tun wir, indem wir zum Beispiel den Liquiditätsausgleich im Verbund sicherstellen.
Gleichzeitig sind wir als Geschäftsbank auch ein Produktpartner. Wir entwickeln und stellen hochspezialisierte Produkte, Prozesse und Dienstleistungen zur Verfügung, die eine einzelne Genossenschaftsbank allein nicht wirtschaftlich anbieten könnte – sei es im Firmenkundengeschäft, im Transaction Banking oder im Kapitalmarktgeschäft. Und die bieten wir dann auch unseren eigenen Direktkunden an.
Einfach gesagt: Wir bündeln Kräfte und Kompetenzen, damit die Primärinstitute ihren Mitgliedern und Kunden vor Ort das bestmögliche Angebot machen können. Dabei arbeiten wir nach den Prinzipien der Subsidiarität und Dezentralität – immer als Partner, nie als Konkurrent.